Drogen
Alkohol
Übermässiger Alkohol-Konsum ist ein anerkanntes Risiko für neurodegenerative Krankheiten. In Deutschland wird eine tägliche maximale Trinkmenge von 10 g, in der Schweiz 12 g Alkohol empfohlen.
Ob das Trinken von kleinen Mengen von Alkohol gut oder schlecht für die Hirn-Gesundheit ist, ist umstritten.
- Eine ev, schützende Wirkung ist festzustellen bei maximalem täglichen Konsum vom 12 g Ethanol oder einem Glas von 100 ml Wein, vor allem Rotwein
- Leute die sich sicher vor neurodegenerative Krankheiten schützen möchten und diejenigen mit erhöhtem Krankheits- Risiko sollten auf Alkohol verzichten
Rauchen
Regelmässiges Tabak Rauchen ist mit einem Risiko für Alzheimer verbunden. Passives Rauchen ist ein auch anerkanntes Gesundheitsrisiko, das auch Alzheimerrisiko beinhaltet.
Marihuana
Verursacht Marihuana Demenz oder hilft Marihuana dabei?
Es gibt Untersuchungen, die zeigen, dass langfristiger Konsum von Marihuana die Anfälligkeit für die Entwicklung von Alzheimer erhöhen kann, indem das Gedächsniszentrum in Hypocampus gestört wird. Es gibt auch Studien, die zeigen, dass Marihuana, vor allem das Cannabisöl, eine günstige Auswirkung auf Alzheimer haben kann, ev. für kürzere Zeit und in kleineren Dosen.
Schimmel- und Bakterien Toxine
Schimmel
Arbeiten von Bredesen und anderen haben gezeigt, dass Mykotoxine die Blut-Hirn-Schranke überwinden und die normale Gehirnfunktion stören können, was zu kognitiven Beeinträchtigung und auch zu anderen neurodegenerativen Krankheiten führen kann,. Mykotoxine können den toxischen Typ-3-Alzheimer verursachen. Die Schimmelpilze auf Lebensmitteln sind nicht besonders hirn-gefährlich. Der schwarze Schimmel, der in unbelüfteten Duschen oder an den Wänden wassergeschädigter Gebäude wächst, ist der Schimmel, der toxische, hirnschädigende Toxine produziert. Solcher Schimmel muss unbedingt saniert werden, um eine toxische Einwirkung zu vermeiden.
Bakterien-Toxine
Alzheimer kann auch das Ergebnis einer Infektion mit dem Mundbakterium P. gingivalis sein. Das Bakterium produziert Toxine, so genannte Gingipains, die im Gehirn Alzheimer-Plaque verursachen können. Deshalb ist eine gute Mundhygiene sehr wichtig um die Vermehrung von solchen Bakterien zu verhindern.
Medikamente
Viele Medikamente haben Einfluss auf das Zentralnervensystem und stellen Alzheimer-Risiken dar.
Anticholinergica
Anticholinergika werden sehr breit angewendet. Acetylcholin ist die Substanz, die Nervenimpulse im Hirn überträgt und direkt die Hirnaktivität steuert. Acetylcholin ist das Hormon des parasympathischen Nervensystems, das verschiedene Organe inerviert und die Kontraktion verschiedener Muskeln steuert. Diese Medikamente vermindern die Acetylcholinwerte in vielen verschiedenen Organen aber auch im Gehrin, und können somit Kognitionsstörungen auslösen.
Benzdiazepine
Bei längern Anwendung von Bendiazepine als Beruhigungs-, Schlaffmittel und Anti-epileptika werden oft Gedächnisstörungen beobachtet. Deshalb müssen diese Stoffe nur für kurze Zeit angewendet werden, was oft nicht der Fall ist.
Die umstrittene Rolle der Statine
Statine werden immer noch sehr oft als Cholesterinsenker verschrieben, vor allem bei älteren Leuten. Es gibt jedoch einige wissenschaftliche Publikationen, die über Kognitionsstörungen nach Statin-Einnahme berichten. Die amerikanische FDA meint Einnahme von Statine habe das potentielle Risiko eine Kognitionsstörung und Gedächnisstörungen auszulösen. Auf vielen Beipackzetteln von Statinen sind Gedächnisstörungen als Nebenwirkung erwähnt. Cholesterin ist für eine optimale Funktion des Hirns unerlässlich. Eine starke Verminderung, z.B. durch den Einsatz von Statinen ist somit hirn-schädigend.
Entfernung der Schadstoffe durch Entgiftung
- Trinken Sie 2-4 Liter sauberes Wasser
- Essen Sie viel Balastsotffe, sowohl lösliche (Quelstoffe, die Wasser binden, enthaltend in Leinsamen, Vollkorn-Hafer, Flohsamenschalen, Linsen, etc.) wie auch unlösliche (Vollkornbrot, Hülsenfrüchte, Vollkornreis, dunkel-grüne Gemüse etc)
- Schwitzen Sie durch Bewegung oder Sauna, denn Toxine werden so weg-geschwitzt!
- Gehen Sie hinaus dort gibt es viel weniger Toxine als in der Wohnungsluft. Wenn Sie sich noch dazu bewegen, machen Sie noch etwas zusätzlich für Ihre Gesundheit!
- Heilen Sie ihren Darm mit „Charme“, denn ein gesunder Darm ist unerlässlich für eine gute Gehirngesundheit, siehe meine Homepage https://www.dergesundheitscoach.ch/kompetenzen/verdauung/
- Verstärken Sie die Entgiftungsfähigkeiten Ihrer Leber: Ihre Diät muss auch entgiften, dazu: regelmässiges Interval-Fasten, Kurzfastendiät, Entgiftungskuren, Einläufe, Einnahmen von Glutathion und N-Acetylcystein
- Verstärken Sie die Entgiftung durch die Niere durch eine spezifische Diät
- Lymphdrainage-Massage zur Verstärkung der Entgiftung durch Förderung des Lymphflusses
Bei massiven Vergiftung durch organische Schadstoffe, Schimmel- und Bakterientoxine müssen spezielle aufwendige Entgiftungstechniken durchgeführt werden.
Vorsorgen ist besser als Heilen:
Dieser Spruch ist beim Umgang mit Toxinen besonders dringend zu befolgen. Denn eine Entgiftung ist sehr schwierig und langwierig und nur mit grossem Aufwand möglich. Deshalb ist der toxische Alzheimer die am schwierigsten zu behandelbare Demenz-Krankheit!
Literatur-Quellen:
- Umweltschadstoffe und Neurodegerative Erkrankungen des Gehirns, Hans Ulrich Hill, 2014.
- Dale Bredesen, Die Alzheimer-Revolution, Das Praxis Buch 2022
- Manivannan, et al., Role of Environmental Contaminants in the Etiology of Alzheimer's Disease: A Review, Curr Alzheimer Res. 2015 Feb; 12(2): 116–146.
- Entgiften ganz easy, Sabine Neumann, 2018.
Kommentar schreiben